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Sonntag, 16. November.

Das Licht in deinem Zimmer ist an, ich sehe es durch den schmalen Spalt an der Tür. Langsam versuche ich so leise wie möglich, die Treppe herunter zu laufen. Ich gehe an deiner Tür vorbei. Ein Vorwand. Ganz schnell. Ah! Eine Flasche Wasser.
Schnell gucke ich im vorbeigehen in dein Zimmer. Gott sei dank! Es geht dir gut.

16.11.08 22:32


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Immer und immer wieder öffnest du diese Wunden.
Und jedes Mal, die du sie wieder öffnest, werden sie tiefer.
Tiefer und tiefer.
Narben entstehen.
Narben, die mich Tag für Tag verfolgen.
Mich jeden Tag in meinem Leben begleiten und erinnern lassen.
Ich kann nicht vergessen, dazu bin ich zu schwach.
Es ist hart, denn die Schmerzen prägen mich.
Und nicht einmal die Zeit heilt meine Wunden, ganz egal, wie sehr ich es mir erwünsche.
Ich vergesse den Schmerz höchstens für ein paar wenige Augenblicke.

16.11.08 22:37


Sobald ich dich in meinen Armen halte, gibst du mir dieses Gefühl. Ich kanne s nicht beschreiben, denn ich kannte dieses Gefühl nicht. Nein, ich kannte es nicht, bis du in mein Leben tratest.
Nun, lass mich versuchen es zu beschreiben:

Es ist seltsam, denn obwohlich dich kaum kenne, habe ich das Gefühl, dass wir uns schon Ewigkeiten kennen. Also, dieses Gefühl besteht aus Vertrauen. Vertrauen, mich einfach fallen lassen zu können, wei lich weiß, dass du mich hälst. Es ist, als wäre ich zuhause angekommen, nach einer langen Reise.

Aber manchmal, da weiß ich einfach nicht, wie ich mich verhalten soll. Ich weiß nicht, spürst du das auch? Ist da etwas? Oder ist das Einbildung? Spielst du mit mir? Soll ich dich ignorieren, die kalte Schulter zeigen? Macht das interessant? So wie in Filmen immer? Soll ich auf deine 'Spielchen' eingehen? Oder macht das alles kaputt?
Ich würde gerne wissen, was in dir vorgeht. Warscheinlch checkst du es nicht mal. Ich brauche doch einzig und allein einfach mal ein Zeichen.

16.11.08 22:44


Montag. siebzehnter elfter. 10'25 h.
Reli Freistunden.

Kennst du das? Du wachst morgens auf und alles scheint normal zu sein, aber nichts ist normal, so wie immer. Wie jeden morgen.
Wieder und wieder überlegst du ob alles nur ein Traum war. Aber das war es nicht. Und dann holen dich die Erinnerungen ein. Die Vorwürfe, die dir gemacht wurden. Dieser spontane Hass. Obwohl, war es wirklich Hass? So fühlte es sich zumindest an. Und jetzt?
Wie verhalte ich mich?
Dadurch, dass sie mir alles nimmt, alles was mir wichtig ist, habe ich das Gefühl, als würde ich fallen. Ich falle also. Tiefer und tiefer. Ich spüre keinen Boden mehr unter meinen Füßen. Nein, nicht als würde ich fliegen. Alles ist wackelig. Jeder Schritt kann mich zum einbrechen bringen. Aber ich muss weiter gehen. Was würde es mir bringen stehen zu bleiben? Das würde es auch nicht rückgängig machen. Und das würde ich doch so unendlich gerne..

17.11.08 10:30


Tausend Briefe geschrieben und doch bisher noch nie abgeschickt. Nicht, dass sie schlecht wären. Nicht, dass ich nicht den Mut dazu hätte.
Nein, ich weiß ganz einfach, du wirst sie nicht lesen. Mittlerweile kenn ich dich. Und vorallem dein Handeln.
Wir hatten nicht viel zeit, aber wir haben diese genutzt. Und auf einmal soll alles vorbei sein?

18.11.08 21:53


Du gabst mir alles was ich brauchte. Als wüsstest du genau was das wäre. In vielerlei Hinsichten waren wir uns sehr gleich.
Die Sache, zwischen uns, du hast nie wirklichviele Leute davon etwas mitbekommen lassen. Trotzdem beneideten mich einige. Andere warnten mich und meinten ich solle auf mich aufpassen.
Im nachhinein weiß ich genau warum.
Mir wird einiges klar und immer klarer. Sonnenklar.
Gut, irgendwann hast du mich dann weggeworfen.
Ich hab mir alles gefallen gelassen. Immer alles hingenommen. Ja, ich habe gedacht es wäre vielleicht besser so und es würde sich noch was ergeben.
Fehlanzeige.
Tag für Tag vermisse ich dich mehr.
Ich sehe dich täglich. Aber Beachtung schenkst du mir schon lange nicht mehr.
Aber klar, ich bin zu uncool. Ich versteh's.
Es wird Zeit, dass ich das ganze abschließe, einen Schlussstrich ziehe aber dazu bin ich nicht stark genug.
Zu deutlich sind noch die Erinnerungen. Die guten und die schlechten.
Zu deutlich unsere Stundenlangen Gespräche, zu deutlich deine Nähe, zu deutlich deine Worte. Worte, die ich nie vergessen werde. Worte, die du einfach so dahin gesagt hast. Ohne jegliche Bedeutung für dich.
Ja, klar, bin ja nur ich. Mit mir kannste's ja machen. Ich war ja schon so fertig, also warum nicht?
Du hast mir mal was bedeutet. Nein, falsch. Der Mensch, der du mal warst hat mir mal was bedeutet. Dieser Mensch hatte einen Platz in meinem Herzen.
Auch, wenn ich mich gerne an die Zeit erinnere, möchte ich sie vergessen.
Ich glaube, ich habe jetzt verstanden, welche Art Mensch du bist.
Mein Leben geht weiter. Und das ohne dich.

18.11.08 22:04


Kann doch nich sein, dass ich euf einmal bei jedem kleinsten Scheiss anfange zu heulen. Das wird ja schon fast peinlich.
Irgendwie läuft ja momentan eh alles drunter und drüber. Aaaah!
Der Schnee ist Gott sein Dank auch weg. Hauptsache es wird wieder warm. Ich kanns nicht mehr hören. "Es ist ja so kalt.." Man Leute, dann zieht euch gefälligst was wärmeres an und geht nicht Bauchfrei mit irgendwelchen Stiefeln raus, die eh nicht warm halten. Im Sommer beschwert ihr euch ja auch nur "uhh es ist ja so warm." Euch kann manns auch nie Recht machen. Ehrlich, nehmts doch einfach mal so hin wie es ist und wenns euch nicht passt dann grabt euch doch zuhause ein oder lasst euch einfrieren und in tausend Jahren wieder auftauen, eh!

21.11.08 18:38


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